Partnerschaft wandelt sich

Scheinbar sind wir längst über die Zweckverbindungen unserer Vorfahren hinausgewachsen und binden uns aus Liebe an einen Mann unserer Wahl.
Doch so opulent wir solche Verbindungen auch feiern, so motiviert und hoffnungsvoll wir auch starten – in den wenigsten Fällen gelingt die Liebe am Ende auch.

Warum?

Weil fast nirgends, wo Liebe draufsteht, auch Liebe drin ist.

„Aber ich liebe ihn doch“ weint die emotional Abhängige und versucht, sich gegen seine Entscheidung zu stemmen. Sie drückt damit nur aus, dass es ihr gerade wichtiger ist, den eigenen Kopf durchzusetzen als seine Bedürfnisse zu respektieren.

„Dann mach es wenigstens mir zuliebe“. So versucht die scheinbar Unterlegene das energetische Machtgefälle in der Situation zu ihren Gunsten zu verschieben und dem Gegenüber im Namen der Liebe etwas abzuringen, was er offenbar freiwillig nicht geben oder tun möchte.

„Du liebst mich wohl nicht genug“ zieht der scheinbar Stärkere die Mauern hoch, um dem Schwächeren mit Liebesverlust zu drohen und Zugeständnisse zu erpressen.

Klingt hart, wenn man so genau draufschaut.
Und es hat vor allem mit Liebe nichts zu tun.
Das an sich ist aber noch gar nicht das Problem.
Das Problem ist, dass die meisten Menschen – Frauen wie Männer – all das als normal empfinden und als „Liebe“ deklarieren, weil sie es genau SO gelernt haben.

Wer als Kind Manipulation durch Liebesentzug erlebt hat weiß, wie schmerzhaft sich das anfühlt, wenn Liebe plötzlich unterbrochen wird – und wie erlösend es sich anfühlt, wenn (durch das „richtige“ Verhalten oder einfach durch die „Nachsicht“ der Erwachsenen) „alles wieder gut“ ist.
Manipulation, Grenzüberschreitung und emotionale Abhängigkeit werden laufend mit Liebe verwechselt – und das sogar ziemlich salonfähig.

„Du machst mich glücklich.“

„Du machst mich vollständig.“

„Du bist mein Leben!“

„Ohne dich ist alles doof und mein Leben sinnlos.“

Wie viele Liebeslieder kennst du, die NICHT von den unsäglichen Qualen handeln, die man durchleidet, wenn man OHNE den anderen ist?
Wer solche psycho-energetischen Muster als Kind erlernt hat, leidet oft auch noch als erwachsene Frau darunter, denn in der Partnerschaft werden diese leicht getriggert:

  • Verlustangst, wenn der Partner sich (emotional) zurückzieht
  • Trennungsangst
  • Verzweiflung
  • Bereitschaft zur Anpassung
  • Kompromisse, die sich nicht stimmig anfühlen, aber eingegangen werden, weil sie ein vermeintlich kleineres Übel darstellen als der Verlust des Partners

Alternativ verschließen viele Frauen ihr Herz. Dann bekommt kein Mann mehr auch nur die Chance sie wirklich kennenzulernen, weil ihre Verletzbarkeit und Zartheit hinter Perfektion und Erfolg so gut verborgen werden, dass sie sie selbst kaum mehr spüren.

Bist du bereit, Liebe neu zu lernen?

Herzensgrüße Jessica

PS: Wenn du Lust hast noch mehr Klarheit in deine psychoenergetischen Muster zu bringen, starte direkt los ins Liebesgeheimnis!

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