5 Gründe, warum deine Partnersuche immer scheitert

 

Die Angst vor Nähe hat viele Gesichter. Manchmal verbirgt sie sich sogar in Beziehungsdramen, die auf den ersten Blick nicht mal im Ansatz vermuten ließen, dass die betroffene Frau Angst vor Nähe hat.

Ein Beispiel gefällig? Bitte sehr:

„Ich stehe zwischen zwei Männern und kann mich nicht entscheiden – was kann ich tun?“

Ich kenne diese Situation sehr gut, aus eigener Erfahrung und aus der Arbeit mit anderen Frauen, darum möchte ich dir in dieser Situation empfehlen: Lasse BEIDE Männer los und fokussiere dich mit deiner vollen Aufmerksamkeit ganz auf dich, denn du hast gerade eine großartige Chance, eine alte Wunde endlich heilen zu lassen. Was dein Dilemma nämlich in der Tiefe zeigt, ist Angst vor echter Nähe. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas paradox, weil du besonders zu einem der beiden Männer – der fast immer anderweitig gebunden ist – eine enorme Gefühlstiefe und Verbundenheit spürst. Fakt ist jedoch, dass dieser Mann dir nicht WIRKLICH nahe ist bzw. sein kann, denn er ist bereits vergeben und NICHT WIRKLICH frei für dich. Es ist vielmehr so, dass diese tiefe Verbundenheit nur deshalb möglich ist, weil ihr euch nicht vollumfänglich haben könnt. Obwohl es anders aussieht, vermeidest du bzw. ihr beide ECHTE Nähe und verliert euch in der Illusion von Nähe. Auch mit dem anderen Mann vermeidest du echte Nähe und “rettest” dich quasi davor auf eine platonische Ebene.
Die gute Nachricht: Das ist weit verbreitet und geht ganz vielen Menschen so, denn oftmals haben wir schon ganz früh “Nähe” als etwas Bedrohliches erlebt. Oftmals haben wir schon als Ablehnung erfahren, wenn wir uns gezeigt haben, wie wir sind, oder von unseren Eltern das Gefühl vermittelt bekommen, wir wären eine Belastung oder Zumutung. Zurückweisung oder Liebesentzug sind für ein Kind jedoch so schmerzhaft, dass es zwangsläufig Strategien entwickelt, um diesen Schmerz nicht mehr fühlen zu müssen. Die Vermeidung von echter Nähe ist eine dieser Strategien.

Als Anregung möchte ich dir gerne mitgeben: In unseren Liebesbeziehungen wiederholen wir unsere allerersten Beziehungserfahrungen mit Vater und Mutter. Nimm dir Zeit und erforsche ganz ehrlich: Was bedeutet Nähe für dich? Wie war dein Verhältnis zum Papa? Wie nah, innig und echt war das? Wie war das Verhältnis zur Mama? Wie liebevoll und bestärkend und nah wart ihr euch? Und vor allem: Wie nah bist du dir selbst, heute? Wie innig, liebevoll und stabil ist deine innere Beziehung zu dir selbst? DORT liegt der Schlüssel zu einer tief verbundenen Partnerschaft im Außen.Favicon Herz rot Du brauchst dich also für keinen der Männer entscheiden – lass erstmal beide los, wende dich deiner inneren Beziehung zu und löse das Dilemma dort.Favicon Herz rot Ja, das ist ein Weg, und der ist auch anfangs schmerzhaft und anstrengend und manchmal voll Widerstände, aber er lohnt sich, wirklich! Ich bin ihn gegangen, darum weiß ich: Jeder Frau kann das gelingen.Favicon Herz rot Ich wünsch dir alles Gute dabei!Favicon Herz rot

Hinterlassen Sie einen Kommentar